› Biografie


Jack Demare wurde am 23. März 1975 in Halberstadt geboren. Bereits im Alter von vier Jahren zeigten sich erste musikalische Begabungen, indem er im Radio gehörte Titel kompositorisch und textlich verändert nachsang. In seiner Familie, insbesondere bei seinen Eltern, wurden jedoch nie musische Talente vernommen.

Ein im Alter von sieben Jahren durchgeführter Musikalitätstest einer Musikschule ergab jedoch kein besonderes Ergebnis. Später erzählte Jack in einem Interview: "Ich wollte schon damals eigene Stücke schreiben, anstatt Kinderlieder zu singen — dies wurde mir jedoch nicht erlaubt."

Die überdurchschnittliche Begabung wurde erst zwei Jahre später entdeckt, als Jack in einem Jugendblasorchester das Tenorhornspiel erlernte. Zum allgemeinen Erstaunen spielte er bald virtuose Werke fehlerfrei und teilweise ohne Noten herunter. Er bestritt damals schon kleinere Touren mit — aber sein entflammter Ehrgeiz ließ ihn dann auch bald ein altes Akkordeon, welches in der Ecke herumstand, autodidaktisch erlernen.

Fasziniert von den Gitarren-Instrumentals der The Shadows, The Ventures, The Spotnicks und vielen anderen nervt er seine Eltern für den Kauf einer Gitarre. Zum 12. Geburtstag bekam er dann schließlich die erste Akustikgitarre geschenkt (mit einer Saitenlage zum "Durchkrabbeln"), und Jack Demare bringt sich das Spielen selbst bei. Abgesehen von elementaren Grundlagen, die er bei einem privaten Gitarrenlehrer und in einer Musikschule lernt, sind zahlreiche Schallplatten — insbesondere Instrumentalaufnahmen, zu denen er weitere Stimmen spielt — seine einzigen Lehrmeister.

Im Alter von 13 Jahren zieht sich Jack Demare bei einem Sportunfall eine Fraktur am linken Arm zu, was eine scheinbar bleibende Versteifung der linken Hand nach sich zieht. Mit Zähigkeit, eisernem Willen und Geduld gelingt es ihm, die Funktionsfähigkeit seiner Hand selbst wieder herzustellen. Bald darauf entstehen eigene Kompositionen, die heute sein Markenzeichen sind. Neben seiner Ausbildung zum Elektroniker erfolgen erste Auftritte mit lokalen Gruppen und Jack baut sich sein eigenes Tonstudio nach und nach auf. Es folgen Demo-Aufnahmen und schon bald der erste "Abzocker-Plattenvertrag". Die ersten (Rundfunk-) Interviews und Konzerte bringen ihn mit Costa Cordalis, Gaby Albrecht, Astrid Harzbecker, Olaf Berger oder auch den Wildecker Herzbuben zusammen — um nur einige zu nennen.

Heute besitzt er sein eigenes Label Guantara Music, auf dem die von ihm komplett im Alleingang (!) komponierten, arrangierten, eingespielten, produzierten und grafisch gestalteten Gitarren-Instrumental-CDs erscheinen. Im Alter von 26 Jahren hatte Jack Demare bereits über 200 Werke komponiert, darunter zahlreiche, virtuose Klassikwerke für die E-Gitarre.

Interessant im Gegensatz zu anderen heutigen "Musikschaffenden" ist, dass der Komponist nicht am Computer arbeitet, sondern quasi "nach alter Väter Sitte" mit Gitarre, Bleistift, Papier — und erst dann in sein Tonstudio geht, wenn er das fertige Stück bereits im Kopf hört. Er sagte selbst einmal: "Wenn eine Melodie solo gespielt keine Emotionen weckt, ist sie einer Aufnahme nicht würdig".

Jack Demare hat aus den Elementen Klassik, volkstümlicher Musik, Pop und Rock einen Stil kreiert, der einzigartig ist und sich insbesondere durch die sehr oft zweistimmigen Solo-Gitarren-Melodien von anderen Gitarristen deutlich abhebt. Bei vielen Radiosendern im In- und Ausland ist die Musik von Jack Demare nach wie vor präsent und beliebt.

 


Hier nur einige Referenzen: Radio Herz in Kanada (Künstler des Monats November / Dezember 2002 und regelmäßige Titeleinsätze neben Instrumental-Legenden wie Walter Scholz oder James Last), MDR, Radiostationen in Holland, Australien, Kanada, oder auch Deutschland.

Damit ist der Ruf einer der kreativsten und innovativsten Gitarristen unserer Zeit besiegelt — auch wenn der größte Teil der Medien als Spiegelbild der Gesellschaft dem politischen, geistigen, moralischen und letzten Endes kulturellen Verfall der Menschheit Rechnung tragen muss und die für diesen Hörerkreis zu anspruchsvolle Musik von Jack Demare nicht senden wird.

Am 6. August 2002 setzt Jack Demare ein weiteres Monument seiner Karriere: Die Ausstrahlung seiner "Weinenden Gitarren" in der damaligen MDR-TV-Sendung "Achims Hitparade" und einem halbseitigen Artikel in der europaweit erscheinenden Musikanten-Stadlpost und der Zeitschrift Meine Melodie. Das Weinen und Seufzen seiner weißen Gitarre in Verbindung mit der melancholischen Melodie verzauberte ein Millionen-Publikum und mit diesem Titel machte der ganz in weiß gekleidete Künstler auf die fehlende Akzeptanz instrumentaler Gitarrenmusik in den Medien aufmerksam. Monatelange Fan-Briefe auf diesen Auftritt waren die Folge. Weitere TV-Auftritte blieben dem Musiker aus Missgunst der entscheidenden Musikredakteure versagt. Oder anders formuliert: Ein genialer Gitarrist hat in einer die Menschheit zwangsverblödenden TV- und Radiolandschaft nichts zu suchen.

Jack Demare ist sicher nur ein Beispiel für hochintelligente Musiker in einer durch Politik, Medien und Religionen dumm gewordenen und vom Geiz zerfressenen Gesellschaft. Ihnen werden keine Türen geöffnet, sondern verschlossen. Wer oder was heute nicht bescheuert, schleimig, korrupt und geltungsbedürftig genug ist — bekommt auch keine Medien-Unterstützung.

Und so ist es nicht verwunderlich, dass die allgemeine Intelligenz in der Bevölkerung drastisch abnimmt, beziehungsweise abnehmen soll und sich hochbegabte, zielstrebige und ehrgeizige junge Musiker mangels Perspektiven weitestgehend zurückziehen und zum gesellschaftlichen Zyniker avancieren.

Live zweifellos ein Höhepunkt ist das bei manchen Veranstaltungen vorgetragene Teufelssolo, bei dem Jack Demare virtuose und von der Klassik inspirierte Hochgeschwindigkeitsläufe mit an Jimi Hendrix erinnernder temperamentvoller Gitarren-Bearbeitung, zum Beispiel das Spiel mit den Zähnen oder das Schwingen des Instrumentes, kombiniert. Namhafte Musiker und Produzenten sagten seinem "...enormen musikalischen Potenzial" —wie der Produzent Günter Fischer ihm einmal schrieb— eine große Karriere voraus.

Und Ricky King schrieb im Januar 2002:
"Hallo Jack, ich möchte mich hiermit persönlich bei Dir bedanken, dass Du die instrumentale Gitarrenmusik in der Tradition der Gitarrenhits weiterleben lässt, ja wenn nicht sogar zu neuen Höhenflügen in diesem Genre ansetzt. Stücke wie Pharaos Melody oder auch die Kämpfersinfonie Nr. 1 sind schon heute echte Klassiker. Da kann ich nur sagen, weiter so!!! Euer Ricky King."

Hinweis: Dieser Text wurde von Sebastian Schmidt verfasst.

 

Zu seinen Lieblingsmusikern und Einflüssen zählt Jack insbesondere: Niccoló Paganini, Johann Sebastian Bach, Frédéric Chopin, Wolfgang Amadeus Mozart, Tomaso Albinoni, Antonio Vivaldi, Ludwig van Beethoven, Franz Liszt, Georg Friedrich Händel und Franz Schubert.

Weitere Interessen, Lieblingsküche und bevorzugte Getränke: Gitarren aller Art, Modelleisenbahnen, Modellbau, Technik, schnelle Autos (insbesondere Ferrari), italienische, chinesische, asiatische, deutsche und indische Küche, Meeresfrüchte, Fischgerichte, Rotwein, Bier, Rot, Schwarz, Violett, Blau und Weiß als Farben.